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der Schlüssel , mit dem sich das Tor zum verborgenen Selbst öffnen lässt
 „…und endlich kann ich sein, wer ich geworden wäre“

 

Jeder Mensch hat einen kindlichen Treuevertrag mit Mutter und Vater geschlossen. Unser Leben, unsere Beziehungen und unser Umgang mit den eigenen Kindern wird dadurch maßgeblich bestimmt

Dieser Treuevertrag kann blockierend auf die Entwicklung unserer eigenen Persönlichkeit wirken. Als Kind  opfern wir wichtige Teile unseres Selbst und übernehmen Rollen für unsere Eltern, um diese zu den Eltern werden zu lassen, die wir so dringend gebraucht hätten.  In dem Wunsch unseren Kinder bessere Eltern zu sein, geben wir unsere Wunde an die nächste Generation weiter, hoffen unbewusst, dass ihnen gelingt, was wir uns so sehr gewünscht hatten.

Nur die Entschlüsselung  dieses Generations- Codes und die Auflösung des kindlichen Treuevertrages können das Selbst befreien und die Entwicklung unseres gesamten Potenzials möglich werden lassen. Wir können endlich sein wer wir geworden wären. 

Jetzt auch auf Youtube! Erfahren Sie mehr über unser Konzept:

 

Was ist Generation- Code
Generation –Code ist ein integratives, familientherapeutisches Konzept zur Auflösung des archaischen Grundkonfliktes zwischen dem Kind und seiner Mutter, seinem Vater. Der Drang des Kindes, seinen Elternteil für erlittenes Trauma, erlebte Defizite oder unerfüllte Wünsche zu entschädigen, und ihn zu „heilen“ führt zur Schließung eines unbewussten Loyalitätsvertrages, der mit dem hohen Preis des Stilstandes der eigenen Entwicklung bezahlt wird. Die eigene Identitätsentwicklung ist blockiert und eine sogenannte „Scheinidentität“ entwickelt sich. Das eigene Lebensthema ist mit dem Lebensthema der Mutter/des Vaters verbunden, ebenso mit dem Lebensthema der Mutter der Mutter /Vater des Vaters und weiterer Ahnen der weiblichen Linie/bzw. männlichen Linie.
Nur die Lösung dieses kindlichen Vertrages und die „Versorgung“ der Ahnen mit dem im Prozess erarbeiteten individuellen „Heilserum“, kann die Blockierung der Identitätsentwicklung aufweichen und den Weg zu einem neuen authentischen Selbst frei machen.
Generation-Code ist ein Schlüssel zu diesem Grundkonflikt und damit ein bisher einzigartiger Weg an der Auflösung des Loyalitätsvertrages zu arbeiten.
Mit diesem Fokus gelingt eine Konzentration auf das Wesentliche, wird der Ursprung der Identitätsverfälschung direkt angegangen. Methoden verschiedener Therapierichtungen dienen hierbei als Instrumente und ermöglichen so einen ganzheitlichen maßgeschneiderten Behandlungsansatz.

In unseren unterschiedlichen Seminarangeboten „Mutter“mord, „Vater“mord und „Cross-over“ können die TeilnehmerInnen ihren individuellen „Treuevertrag“ entschlüsseln, Delegationen und Aufträge zurückgeben und den Vertrag lösen. Zusätzlich bietet GENERATION-CODE FOR KIDS
einen neuen, nachhaltig wirkenden Ansatz für Bindungsstärkende Eltern-Kind-Therapie.



Therapeutische Wurzeln unserer Arbeit:
Entstanden ist unser Konzept bereits vor 16 Jahren, als wir beide als Essstörungstherapeutinnen in dem Verein „Die Brücke e.V.“, einem Beratungs-und Therapiezentrum in Hamburg tätig waren.
In einer speziellen Essstörungstherapie integrierten wir Elemente der Familientherapie nach Kirschenbaum, Integrativen Körpertherapie und Elemente der Gestalttherapie.
Ressourcenorentierte Verfahren, Hypnotherapie und spezielle Traumatherapeutische Methoden ergänzten diese Integrative Arbeit.
Obwohl unsere Arbeit sehr erfolgreich war, die Patientinnen ihre Symptome weites gehend aufgeben konnten, schien ihnen am Ende der Therapie noch immer etwas zu fehlen.
Wir entdeckten, dass sie ihre Heilungserfolge nicht als etwas Eigenes und Autonomes ansahen, weil es ihnen damit nicht gelungen war, den“ Glanz im Auge der Eltern“ zu erzeugen. Neu erworbene Fährigkeiten im Verhalten werden weiterhin in den Dienst der Elternrettung gestellt und können somit nicht für die eigene Identitätsentwicklung genutzt werden. Die Treue des Kindes zu seinen Eltern blockiert die wahre Identitätsentwicklung.
Mit der Entdeckung und Entwicklung von „Generation Code“ haben wir einen Schlüssel gefunden, mit dem sich das Tor zum verschütteten Selbst öffnen lässt und wahre Identitätsentwicklung ermöglicht wird.


Holes in Roles nach Albert Pesso (PBSP)
Die Vorfahren mehrerer Generationen stecken einen Rahmen aus dem geradezu eherne Gesetzte erwachsen, deren Überschreitung einem Tabubruch gleichkommen würden.
Das eigene Lebensthema ist mit dem Lebensthema, dem Schicksal unserer Ahnen eng verbunden.
In der Kette der Generationen wird das „Lebensthema“ über Delegationen, Botschaften und Aufträge weitergereicht, drängen Schulden der Vergangenheit darauf, endlich ausgeglichen zu werden. Die Ahnen wollen entschädigt werden, damit transgenerative Heilung geschehen kann. Dafür scheint das Kind ein tiefes unbewusstes Wissen zu besitzen, mit dem es jede von den Eltern oder Ahnen benötigte Rolle einnehmen kann, selbst wenn es zum Zeitpunkt der Vertragsschließung nicht reif genug für diese Aufgabe war. Hier überschneiden sich unsere Erkenntnisse mit dem Konzept von Albert Pesso`s „Holes in Roles“. In seinem Konzept von „Holes in Roles“ nimmt Pesso ebenfalls an, dass ein Kind lebenslang versuchen wird, seine defizitären Eltern zu beeltern, um sie so zu den erwachsenen Eltern reifen zu lassen, die sie als Kind so dringend gebraucht hätten. Albert Pesso spricht von der angeborenen Anlage des Kindes, jede von den Eltern benötigte Rolle für diese zu übernehmen, selbst wenn sie in bestimmten Stadien ihres Lebens noch nicht reif genug sind, solche erwachsenen Aufgaben zu übernehmen. Diese aus Mitleid geborene Entität entzieht dem Kind, so Pesso, Energie, die nun nicht mehr im Dienste des Selbst steht, sondern im Dienste des Anderen. So „verkümmert“ die Fähigkeit des Kindes „nehmen zu können“ fortschreitend. ( Holes in Roles von Al Pesso 2003 ).


Scheinmutter/Scheinvater/Scheinidentität
Wir glauben, dass das Kind mit seinem Bedürfnis nach „heilen“ Eltern, nicht nur die fehlende Rolle für die Eltern übernimmt, sondern darüber hinaus diese fehlenden Anteile der Eltern selbst entwickelt. So versorgt sich das Kind einerseits selbst, beeltert die Eltern und bietet gleichzeitig den Eltern ein Model an. Wir sprechen in diesem Zusammenhang von der Erschaffung einer Scheinmutter, eines Scheinvaters. Was zunächst nur als Notprogramm im Dienste der Selbsterhaltung gedacht war, setzt jedoch ungeheure Kräfte und ein Feuer der engagierten Leidenschaftlichkeit frei, die das Kind und später auch den Erwachsenen dazu bringt, jedes erdenkliche Opfer zu bringen, das ganze eignen Sein und Tun in den Dienst dieser genialen Erfindung zu stellen. Diese in frühen Tagen konstruierte Scheinlösung sicherte zwar die Weiterentwicklung des Kindes, führt aber unter anderem zur Entstehung omnipotenter Instanzen und sogenannter Entität mit deren negativen Auswirkungen für das eigene Selbst. Das hier eine Quelle der kreativsten Symptomentwicklungen entsteht, ist leicht vorstellbar. Der menschliche Organismus gerät aus der Balance, eine „harmonische Persönlichkeit“ kann sich nicht mehr herausbilden. Psychischer und physischer Burnout sind oft die Folge. Die Entwicklung der Scheineltern hat Verarmung, Verkümmerung und mangelnde Entfaltung anderer Persönlichkeitsanteile zur Folge. Das Kind entwickelt eine Scheinidentität und reduziert sein Selbst auf die passenden AnteileDas Kind, der Erwachsene erlebt diese jedoch nicht als Schein sondern als ein „So bin ich“. Um die Blockierung der Identitätsentwicklung aufzulösen muss zuvor der archaische Grundkonflikt gelöst werden.

Der archaische Grundkonflikt mit der Mutter

Nicht aufgelöste Abhängigkeit, das Verhaftet-Sein in der machtvollen Symbiose mit der Mutter, führt dazu, dass die Identitätsbildung als Frau blockiert wird.

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Der archaische Grundkonflikt mit dem Vater

Der „unfreiwillig“ frühe, aber unabdingbare, natürliche „Verlust“ der Mutter als Identifikationsobjekt des männlichen Kindes, erzwingt die existenziell notwendige Hinwendung zum Vater.

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Der archaische Grundkonflikt mit dem gegengeschlechtlichen Elternteil

In dieser Seminar-Trilogie geht es um unbewusst abgeschlossene und aufrechterhaltene Loyalitätsbündnisse zwischen den Generationen, die es aufzuspüren und in weiteren Schritten aufzulösen gilt.

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