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Erfahrungsbericht von Frau P.

„ Aus einer Lebenskrise heraus musste ich erkennen, dass vieles nicht so geworden oder gekommen ist, wie ich es mir einmal erträumt habe:

Ein glückliches und erfülltes Familienleben, mit Freude und Widerstandkraft habe ich mir gewünscht und wollte ich erreichen, indem ich vieles ganz anders und viel besser als meine Eltern machen würde. Innerlich sehr weit auf Distanz zu meinen Eltern, bin ich ihnen und mir selber fremd geworden und erkannte in der Krise meine Einsamkeit und die Notwendigkeit zur Umkehr, hin zu meinen Familienwurzeln.

Vor zwei Jahren bin ich so zunächst zum Seminar „Crossover“ und in der Folge auch zum Seminar „Muttermord“ gekommen. Teilnehmer, die bereits einen Seminarblock absolviert hatten, machten mir Mut. Sie waren angefüllt von freudiger Erwartung und mit offenem Herzen dabei. Das Seminar hatte ihr Leben bereits positiv verändert und das strahlten sie auch überzeugend aus.

Zunächst musste ich mich meiner mir schmerzlichsten, weil unglücklich empfundenen Beziehung zu Vater und Mutter stellen. Dabei lernte ich selbst erlittene Missstände kennen, wie Mangel, Überforderung, Lasten oder Grenzüberschreitungen. Ich erkannte meine eigene Opferrolle und das Gefangensein in kindlicher Bedürftigkeit aus diesen Missständen heraus.

Vertrauensvoll, liebevoll, verständig, gut geführt und begleitet, konnte ich Mut fassen in die angstbesetzten Situationen der Kindheit hineinzugehen, zu betrauern und zu überwinden. Überwindung, indem die schöpferische Ordnung wiederhergestellt wurde. Heilung durch die liebevolle Hinwendung zu den Ahnen. Unter Achtung der Würde wurden die Beziehungen und Verflechtungen zu ihnen und untereinander geordnet. Fürsorge, Zuständigkeit, Grenzen, Achtsamkeit in die Familiengeschichte in rechter Ordnung integriert und Missstände aufgelöst.

Mit ideal-versorgten Ahnen, wie sie aus dem oben genannten Prozess hervorgegangen sind, fühle ich mich geliebt und angenommen; bin ich so, wie ich bin, gut. Ich erfahre Schutz, Liebe und Geborgenheit. Bin ganz, heil und ein Geschenk. Mich mit ideal versorgten Eltern zu erleben, war für mich eine Heilerfahrung, in der Selbstannahme und Urvertrauen auf innige Weise möglich wurde.

In der Folge haben sich viele positive Fähigkeiten in meinem Leben verstärkt.

Dankbarkeit empfinden und ausdrücken, Stärkung der Liebe zu mir selbst und zu anderen, Überwindung von Angst. Meine Schwächen besser zu erkennen und liebend anzunehmen. Demut: mir verzeihen und anderen verzeihen können. Freude am Leben, trotz allem, was hindernd da ist. Zugewinn an Freiheit im Glauben: von einer Macht die größer ist als ich selbst, liebend angenommen zu sein, so wie ich bin.

Meine Kindheitserfahrungen sind Teil meiner Persönlichkeit und sind für sich genommen nicht mehr wichtig in meinem heutigen Leben.

Ich trage selber Sorge für meine Bedürfnisse und mein Wohlbefinden. Ich bin endlich ich selbst und wirklich erwachsen!

Da freut sich auch meine Familie: mein Ehemann, die Kinder und auch meine Mutter.“

Der archaische Grundkonflikt mit der Mutter

Nicht aufgelöste Abhängigkeit, das Verhaftet-Sein in der machtvollen Symbiose mit der Mutter, führt dazu, dass die Identitätsbildung als Frau blockiert wird.

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Der archaische Grundkonflikt mit dem Vater

Der „unfreiwillig“ frühe, aber unabdingbare, natürliche „Verlust“ der Mutter als Identifikationsobjekt des männlichen Kindes, erzwingt die existenziell notwendige Hinwendung zum Vater.

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Der archaische Grundkonflikt mit dem gegengeschlechtlichen Elternteil

In dieser Seminar-Trilogie geht es um unbewusst abgeschlossene und aufrechterhaltene Loyalitätsbündnisse zwischen den Generationen, die es aufzuspüren und in weiteren Schritten aufzulösen gilt.

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