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Eine neurobiologische, transgenerative Familientherapie zur Stärkung und Förderung der Bindungsfähigkeit und Beziehungsfähigkeit von Kindern und Eltern.

 

Die Erfüllung der Grundbedürfnisse als Voraussetzung für die Entwicklung einer harmonischen Persönlichkeit.

Für die Entwicklung einer harmonischen Persönlichkeit mit einem stabilen Selbst, braucht das Kind  die Erfahrung einer ausreichenden Befriedigung seiner Grundbedürfnisse durch die Eltern. Es braucht einen Platz, Halt, Förderung, Schutz und gesunde Grenzen. Es braucht eine Mutter, die ihr Kind bereits im Mutterleib willkommen heißen kann, die es gerne stillt, es passgenau spiegeln kann, es braucht einen Vater, der die Bedürfnisse des Kindes versteht und ausreichend beantworten kann und will. Eltern, die  selbst Bedürftig geblieben sind, keine ausreichenden guten Objekterfahrungen machen konnte,  oder in ihrer eigenen Kindheit Trauma erlebt oder Verluste erlitten haben, können dies verständlicher Weise nur in eingeschränktem Maße erfüllen.

 

Das Grandiose Kind glaubt daran, die „Antwort“ für den Mangel der Eltern zu sein.

Jede Mutter, jeder Vater möchte, dass es ihr Kind einmal besser hat. Das Kind  soll bekommen was sie selbst nicht bekommen haben, soll erleben, was ihnen versagt war, soll erreichen, was sie nicht erreichten. Und das Kind, in seiner existenziellen Abhängigkeit nimmt die hinter diesen guten Wünschen liegende Botschaft der Eltern instinktiv auf. Es hat die Fähigkeit die „Wunde“ der Mutter(des Vaters) zu erspüren und will sie „heilen“. Das Kind versucht den Eltern zu geben, was diese  so dringend gebraucht hätten, damit sie sich zu den reifen Eltern entwickeln können, die es selbst für die eigene Entwicklung benötigt. Da das Kind real erlebt, dass niemand da ist, der das Dilemma lösen kann, glaubt es aus  seinem grandiosen Selbsterleben heraus, dass nur es selbst die „Antwort“ für den Mangel sein kann.

 

Um die Wunden der Eltern zu heilen, geht das Kind einen sogenannten  Treuevertrag  mit den Eltern ein. 

Einer Mutter, die ständig im Stress ist, die belastet oder überfordert ist, einem Vater, der vielleicht selbst mit Depressionen, Ängsten oder Sucht kämpft, wird sich das Kind mit der eigenen Bedürftigkeit nicht zumuten können. Es wird seine Gefühle und Wünsche in sich verschließen, am Ende den Kontakt zu sich und den eigenen Bedürfnissen verlieren. Mit Hilfe der Spiegelneuronen fühlt sich das Kind in die Eltern hinein, und wird zugunsten der Eltern sogar Teile seiner Persönlichkeit opfern.

 Die Entwicklung der authentischen  Identität wird so blockiert. Die Entstehung unterschiedlichster Symptome  ist vorprogrammiert.

 

Solange das Kind für die Eltern sorgen muss, kann es nicht loslassen, nicht annehmen, nicht Kind sein.

Das Kind beginnt damit, die den Eltern fehlenden Anteile selbst zu entwickeln, wird Beispielsweise Mutter für die Mutter, Partner für den Vater.

 

Elterntrainings und Belohnungssysteme können keine nachhaltigen Veränderungen erzielen

Vor diesem Hintergrund wird schnell deutlich, dass es nicht ausreicht, das Verhalten der Kinder durch Belohnungssysteme nachhaltig verändern zu können. Auch Elterntrainings können hier nur begrenzt wirken, wenn die Eltern weiterhin „unversorgt“ bleiben.

Das Kind darf nicht in dem Glauben gelassen werden, es sei nicht in Ordnung, sei sogar Krank, weil es sich nicht konzentrieren könne, sich aggressiv verhalte oder sich in Tagträumen verliere.

 

 

Das Konzept von Generation-Code for kids

 

Kindertherapie in Gegenwart der Eltern

Hier setzt das Konzept von Generation-Code an. In einem einfühlenden Interview mit emotivem Gesprächsstil( nach Michael Bachg)  wird zunächst das Kind  in Anwesenheit der Eltern befragt und durch das spiegeln und benennen seiner Gefühle und Gedanken in Kontakt mit sich selbst und dem eigenen Erleben gebracht. Hier zeigt sich dann auf beeindruckende Weise, welches Wissen das Kind darüber hat, was gebraucht wird, was verändert werden muss, damit die Dinge gut werden.

Dieses erste Gespräch ist auf den Grundlagen des PBSP und Feeling Seen (Pesso/Bachg) aufgebaut.

 

Die Transgenerative Bedeutung der Symptome

Durch das ressourcenorientierte Vorgehen entsteht schon im ersten Gespräch  ein  berührender neuer Kontakt zwischen Eltern und Kind, der nachhaltig wirkt. In jedem Fall bereitet er den Boden für den zweiten wichtigen Schritt: die Arbeit mit den Eltern. In einem Elterngespräch haben nun die Eltern die Möglichkeit die transgenerative Bedeutung der vom Kind gezeigten Symptome nachzuvollziehen und auf einer tieferen Ebene zu verstehen.

 

Die unsichtbaren Bindungen mit den eigenen Ahnen erkennen

Mit der Frage, was sie selbst für ihr Kind besser machen wollten, worin ihr Kind es besser haben sollte, als sie, fokussiert Generation-Code unmittelbar das Lebensthema der Mutter, des Vaters, und stellt den Zusammenhang zum Problemverhalten des Kindes her.

Schnell wird auch deutlich, dass natürlich auch Mutter und Vater, als Kind einen solchen Vertrag mit ihren Eltern eingegangen sind und die „unsichtbaren Bindungen“ mit den eigenen Ahnen werden sichtbar.

So entsteht bei den Eltern eine Verbindung zu sich selbst, zum eigenen Erleben als Kind. Durch dieses „angedockt sein“ an das eigene Erleben, fühlen sich

Eltern und Kinder emotional verbunden, können die besondere Qualität ihrer einzigartigen Beziehung als Familienverbund spüren und wertschätzen.

 

Die Bedeutung des Symptoms im ganzheitlichen Familiensystem verstehen-  die Elternkompetenz  nachhaltig stärken

Mit Generation-Code for kids werden Eltern und Kinder bei der Suche nach Lösungen für das Problemverhalten  zusammengeführt, anstatt sie, wie heute noch oft üblich auseinander zu reißen.

In  wohlwollender Atmosphäre können Veränderungen im Verhalten nachhaltig verankert werden

Die Eltern werden hier nicht, wie so oft, mit Schuldzuweisungen konfrontiert, sondern in die Lage versetzt ihre Verantwortung und die Bedeutung ihres eigenen Verhaltens zu verstehen und in Kontakt mit ihrem eigenen Lebensthema nach Lösungen für sich und ihr Kind zu suchen. Veränderungen geschehen somit auf einer tieferen Ebene und haben Heilung im Hier und Jetzt zur Folge. Die Elternkompetenz wird nachhaltig gestärkt, Nähe und Bindung gefördert.

 

Eine Verbreitung dieser Methode könnte zu einer tiefgreifenden Veränderung im gesellschaftlichen Verständnis der Bedeutung von Familiären Bindungen auf die gesunde Entwicklung des Kindes führen und würde  gleichzeitig einen bisher fehlenden Lösungsansatz für die nachhaltige Stärkung und Förderung der Eltern-Kind-Bindung darstellen.

 

Generation-Code for kids hat sich im Laufe der letzten Jahre aus dem ursprünglich für Erwachsene entwickelten  Therapiekonzept Generation-Code  weiterentwickelt. Hier haben

Ingrid Alexander und Sabine Lück bereits vor 16 Jahren mit ihrer Entdeckung eines archaischen Grundkonfliktes zwischen Eltern und Kindern und dem daraus erwachsenden Loyalitätsvertrages des Kindes mit den Eltern, eine eigene Methode entwickelt, die blockierte Identitätsentwicklung  aufzulösen vermag.  Das Konzept wurde seither in vielen  Einzel- oder Gruppensettings mit Erwachsenen sehr erfolgreich eingesetzt. Seit 2011 bieten  Alexander/Lück  das Konzept zur Weiterbildung für Psychotherapeuten, Ärzte und Pädagogen an.

 www.generation-code.de

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